Von:
Ulrich Fischer

e-erloesung.de

"Endlich fällt das erlösende Tor!", so schreit der Reporter beim Bundesligaspiel der TSG Hoffenheim gegen Bayern München. Mit dem erlösenden Tor ist der Druck von den Spielern und den Zuschauern genommen. Der Druck, der alles so schwer machte. Irgendwie hat der Reporter etwas Richtiges erkannt: Erlösung hat etwas damit zu tun, dass uns leichter ums Herz wird, dass Belastendes und Bedrückendes von uns genommen wird. Wir fühlen uns erleichtert, neugeboren befreit. Eben...erlöst.

Erlösung meint aber noch viel mehr als die Erleichterung bei einem Fußballspiel. Erlösend kann es sein, wenn wir befreit werden von Gewohnheiten, an die wir gebunden sind und die uns selbst eigentlich gar nicht gefallen. Oder von Süchten, die uns unfrei machen. Und welch eine Erlösung ist es, wenn wir befreit werden von der quälenden Belastung unseres Gewissens! Wie nach einem erlösenden Torschuss - und noch viel mehr -- empfinden Menschen Erlösung als eine Veränderung des Lebens hin zum Besseren.

Und manchmal sagen wir auch beim Tode eines Menschen zu Recht, dass er erlöst ist von einem schweren Leiden, das immer unerträglicher zu werden drohte. Schließlich haben wir als Christenmenschen allen Grund, vergnügt zu sein und uns erlöst, befreit zu fühlen, denn Jesus Christus hat uns erlöst. Er hat uns durch sein Leben und Sterben für andere Lasten abgenommen. Er hat uns einen Weg des Lebens gezeigt, der uns wegführt von dem ständigen Starren auf uns selbst. Er hat uns den Weg zu Gott gespurt. Er hat uns den Weg zu Gott frei gemacht und nun können wir ohne jede Belastung und Angst zu Gott finden. Er hat das Erlösende für uns getan. Nicht: Tor! Tor! Tor! Sondern: Amen, das ist wahr!